Allgemeine Fragen, die immer wieder auftauchen:
Wie funktioniert eigentlich eine Sauna? In einer Saunakabine herrschen Temperaturen zwischen 70 und 110 Grad, die durch einen speziellen Saunaofen im inneren der Kabine erreicht werden. Die hygroskopische (wasserbindende) Eigenschaft des Holzes bewirkt, dass dieser heißen Luft die Feuchtigkeit entzogen wird, dadurch kann unsere Haut dieses außergewöhnliche Klima ohne Verbrennungen aushalten. Ein stetiger Luftaustausch bringt sauerstoffhaltige, frische Luft in die Kabine. Dabei wird die hohe Hitzeströmung über dem Ofen ausgenützt, um die heiße Luft über die Decke in den gegenüberliegenden Teil der Sauna zu drücken. Dort wird sie im unteren Bereich aus der Kabine hinausgeführt, während durch eine Zuluftöffnung neben dem Ofen frische Luft nachströmt. Wichtig ist die Frischluftzufuhr über ein evtl. geöffnetes Fenster im Vorraum. Bei größeren Kabinen kann man den Luftdurchsatz durch die Montage eines senkrechten Kanals ähnlich eines Kaminzuges oder eines Ventilators erhöhen. Ein Lüftungsschieber kann dabei einen evtl. merklichem Luftzug regeln.
Muss die Abluft in Freie geführt werden? Bei einer Ausführung ins Freie können bedingt Saunagerüche abgeführt, oder nach einem Klimabad die Feuchtigkeit ausgeblasen werden. Bei dieser intensiven Kältebrücke besteht jedoch die Gefahr der Kondenswasserbildung. Ist die Kabine allseitig gut hinterlüftet, so kann die "Abluft" durch diesen Zwischenraum in den Vorraum zurückgeleitet werden.
Blockbohle / Elementsauna - was sind die Unterschiede und Vorteile? Je dicker das Holz, um so bessere Wärmestrahlung, um so besseres Saunaklima. Im Privatbereich, wo die Sauna an einem schönen Saunaabend 3-4 Stunden läuft, wird die 45 oder 58 mm starke Bohle jedoch nicht durcherhitzt. Folglich reicht unserer Ansicht nach die 16 mm starke Innenverkleidung für ein echtes Saunaklima aus. Wollen Sie jedoch für Ihre Saune zuhause eine rustikalere Optik oder auf Isolationsmaterialien verzichten, so sollten Sie für Ihre Blockbohlensauna eine längere Aufheizzeit einkalkulieren.
Softdampfbad / finnische Sauna - was sind die Unterschiede und Vorteile? Traditionelle Sauna ist ein rasches Aufheizen des gesamten Körpers mit ebenso intensivem, schockartigem Abkühlen. Hierbei werden der Kreislauf trainiert, Abwehrstoffe erzeugt und das vegetative Nervensystem stimuliert. Eine weitere Nutzung der Saunakabine besteht durch das Zusetzen von Feuchtigkeit und Duftstoffen bei milderen Temperaturen, mit evtl. Farb- und Akkustikreizen zur Entspannung von Körper und Geist.
Was muss meine Saunasteuerung können? Vordringlich muss sie den Ofen thermostatisch regeln, evtl. das Licht einschalten und die Anlage komplett stromfrei zu machen. Analoge Geräte haben diese Grundfunktionen bei einer Thermoregelung im Saunabereich zwischen 70 und 115 Grad. Optionale Funktionen sind:
- Vorwahlregelung. Unsere Erfahrung: wird kaum verwendet, da die Kabine bei richtig bemessener Ofenstärke innerhalb 30 -40 Minuten heiß ist.
- Temperaturregelung von 20- 115 Grad.
Bei digitalen Geräten für zusätzliche Warmluftbäder.
- Aktuelle Uhrzeit.
- Max. Laufzeit des Ofens.
Vorgeschriebene selbsttätige Abschaltzeit 6 Std. kann verkürzt werden.
- Feuchtenregelung. Es gibt die getaktete Regelung d.h.: der Verdampfer wird über bestimmte
Steuerungsintervalle betätigt. Die sensorgesteuerte Regelung steuert den Verdampfer bis er die gewünschte Feuchte erreicht hat, und sie dort hält.
- Ventilator. Wichtig zum Ausblasen und Austrocknen nach einem Klimabad.
- Ansteuerung von Farblichtern.
Welche Art von Strom brauche ich? Zuleitung, Absicherung: Wechselstrom 230 V reicht für eine Ofenstärke von ca. 3 kW. Die Kabine sollte nicht größer als 4 qm sein. Starkstrom 400 Volt mit Kabelquerschnitt 5 x 2,5. 16 Ampere Ausreichend für eine Privatsauna bis ca. 14 qm.
Welche Kosten verursacht ein Saunabad zuhause? An einem gemütlichen Saunaabend ist Ihr Ofen ca. 3 Std. in Betrieb. Sie berechnen die kW- Zahl Ihres Ofens wie folgt: 7 kW x 3 Std. = 21 kW. Ihr kW-Tarif x 21 ergeben die Stromkosten. Wasser für Reinigung und Abkühlung. Reinigungsaufwand: wenn Sie ein großes Sitzhandtuch benutzen, muss lediglich der Saunaboden von Zeit zu Zeit gewischt werden.
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